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[JUNE 2012] 

[05.06.2012 / 6.30pm]

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VideoBites [07]

ELMUR.NET presents a monthly night of experimental videos, clips and moving images in relation to "Everything Else!" Every first tuesday of the month. If you would like to be part of elmur's VideoBites make sure to read their call and to get in contact via elmur@a-a-a.cc.

ELMUR.NET veranstaltet monatlich einen Videoabend mit experimentellen Clips und allgemein bewegtem Bild im Bezug zu "Alles Andere!". Jeden ersten Dienstag im Monat. Wer dabeisein möchte sollte bitte den Aufruf lesen und sich mit elmur@a-a-a.cc in Verbindung setzen.

Call for VideoBites.pdf
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[08. – 10.06.2012]

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HANDSOME EMPIRE

08.06. / 7 pm – coronation of the handsome emporer
09.06. / 7 pm – handsome coronation party
10.06. / 7 pm – first imperial act of grace

Join the best empire of all empires at www.handsome-empire.com.

[19.06.2012 / 6.30 pm]

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BERLIN ART BATTLE 2012 [07]

Jeden dritten Dienstag im Monat messen sich Personen aus dem Kunstbetrieb sämtlicher Gewichtsklassen in verschiedenen Spielen. Ein kleiner (Gesellschafts-)Spieleabend im Kontrast zum großen Hauen und Stechen in der Berliner Kunstwelt.

Pro Veranstaltung wird eine Person aus der Kunstszene eingeladen, der/die ein Spiel für den Abend festlegt, sowie Ideen zum Setting (wie z.B. die Größe des Pokertisches oder die Einrichtung von Wettschaltern usw.) entwickelt. Die anwesenden Besucher können gegen den/die Herausforderer/in dann antreten. Am Ende des Spieleabends wird der Gewinner/die Gewinnerin gekürt.

Wir freuen uns über Spielevorschläge, Herausforderungen und Fragen. 
Bitte an post@a-a-a.cc.

BERLIN ART BATTLE
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[22.06. – 26.06. 2012]

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Nach dem Projekt ist vor dem Projekt ist

Mit Kunstprojekten von Maria Anwander, Ruben Aubrecht, Miriam Bajtala, Michael Kargl, Miriam Laussegger und Eva Beierheimer, Barbara Musil und Karo Szmit, Jörg Piringer, Arnold Reinthaler, Stefan Riebel – sowie mit der autorisierten Raubkopie eines Textbeitrags von Boris Groys

„Die Formulierung unterschiedlicher Projekte zählt zu den Hauptbeschäftigungen des heutigen Menschen. Was auch immer man heutzutage im wirtschaftlichen, politischen oder kulturellen Bereich unternehmen will, man muß zunächst einmal ein entsprechendes Projekt formulieren, um dann bei einer oder mehreren zuständigen Behörden einen Antrag auf Bewilligung oder Finanzierung dieses Projekts zu stellen. Wird dieses Projekt in seiner ursprünglichen Form abgelehnt, versucht man, es zu modifizieren, um seine Akzeptanz trotzdem zu erreichen. Wird das Projekt rundum verworfen, dann hat man gar keine andere Wahl, als an seiner Stelle ein neues Projekt vorzuschlagen. So beschäftigen sich alle Mitglieder unserer Gesellschaft ständig mit dem Entwerfen, Diskutieren und Verwerfen immer neuer Projekte. Es werden Gutachten geschrieben, es werden Budgets genauestens kalkuliert, es werden Kommissionen gebildet, Gremien einberufen und Beschlüsse gefaßt. Nicht wenige Zeitgenossen lesen inzwischen nichts mehr als solche Projekte, Gutachten und Budgets. Die meisten dieser Projekte bleiben aber für immer unrealisiert. Es genügt, daß sie dem einen oder anderen Gutachter als wenig versprechend, schwer finanzierbar oder überhaupt unerwünscht erscheinen – und die ganze Arbeit der Projektformulierung erweist sich als vergeblich.“ 

Kuratiert von Birgit Rinagl und Franz Thalmair



After the project is before the project is

With art projects by Maria Anwander, Ruben Aubrecht, Miriam Bajtala, Michael Kargl, Miriam Laussegger and Eva Beierheimer, Barbara Musil and Karo Szmit, Jörg Piringer, Arnold Reinthaler, Stefan Riebel – as well as with the authorized pirate copy of a text by Boris Groys

„The formulation of diverse projects has now become the major preoccupation of contemporary man. These days, whatever endeavor one sets out to pursue in the economic, political or cultural field, one first has to formulate a fitting project in order to apply for official approval or funding of the project from one or several public authorities. Should this project in its original form be rejected, it is then modified in an attempt to improve its chances of being accepted. If the revised project is dismissed out of hand, one has no alternative but to propose an entirely new one in its place. In this manner, all members of our society are constantly preoccupied with devising, discussing and dismissing an endless series of projects. Appraisals are written, budgets meticulously calculated, commissions assembled, committees appointed and resolutions tabled. Not inconsiderable numbers of our contemporaries spend their time reading nothing but proposals, appraisals and budgets of this nature. Most of these projects remain forever unrealized. All it requires is one or another assessor to report that a project lacks promise, is difficult to finance, or is simply undesirable, and the entire labor invested in the project’s formulation has been a waste of time.“

Curated by Birgit Rinagl and Franz Thalmair